Collage als Dokumentation
Collage als Dokumentation Festzuhalten, was man macht, ist nicht der abwegigste Gedanke. Die Erinnerung ist eine trügerische und vergängliche Sache, in der nur zu oft und schnell auch schöne Ereignisse und wichtige Ereignisse verloren gehen. Der Wunsch an ihnen festzuhalten ist somit nur zu nachvollziehbar. Angesichts der Schwierigkeiten des Gedächtnisses ist man dafür allerdings auf etwas dem Gedächtnis äußeres angewiesen: Die Erinnerung muss externalisiert werden, findet außerhalb von sich selbst ein Symbol, das auf sie zurückverweist, sie sozusagen auslöst. Anhand des Beispiels Urlaubs, als Ausnahme aus dem Arbeitsalltag somit ein tendenziell schönes Ereignis, sollen derartige Dokumentationsformen – in den verschiedensten Medien – behandelt werden: Produkte der Souvenirindustrie, persönlichere Formen wie Fotografien, Gegenstände, die sich an ein Ereignis knüpfen, oder die klassische Form des Tagebuches. Bis hin zur Collage als spezielle Form. Von dem Gegenstand, der als Mas...