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Probleme Probleme mit Probleme Probleme, Rückblick auf das Semester (Teil 1)

Probleme Probleme mit Probleme Probleme , Rückblick auf das Semester (Teil 1) Das erste Lesen von Ingeborg Bachmanns Erzählung Probleme Probleme (In: Bachmann: Simultan : München, 1972: 45-84.) führt wahrscheinlich meist zu einem klaren Ergebnis, Figur und Erzählen betreffend. Beatrix, die Hauptfigur, ist inaktiv, kann nicht leben, arbeiten und lieben – sie hat große Probleme. Der Erzähler hingegen muss angesichts dieser Unfähigkeit eine umso größere Rolle einnehmen, er muss darstellen, was Beatrix nicht sagen, und wichtiger, denken kann. Es ist eine Geschichte der eindeutigen Probleme, die somit weniger interessant sind. Im Überblick zur Erzählung des Bachmann-Handbuch findet ebenso dieser Blick auf den Text seinen Ausdruck. (Vgl. Monika Albrecht, Dirk Göttsche (Hg.): Bachmann-Handbuch , Leben – Werk – Wirkung : Berlin, 2020: 164-165.) „ Wie die meisten anderen Protagonisten aus Bachmanns Simultan -Band verkörpert auch Beatrix den Typus der [...] Modernisierungsverlier...

Text2 zu Sopron – zwei touristische Texte über Sopron aus dem Jahr 1977

Text2 zu Sopron – zwei touristische Texte über Sopron aus dem Jahr 1977 Der erste Text des Schmetterings zu Sopron behandelte allgemein die Entwicklung der Stadt. Er stellte für die Stadt die paradoxe Eigenschaft fest, dass Veränderung Konservierung bedeutet. Die Struktur der Innenstadt blieb gerade deshalb erhalten, da die einzelnen Häuser sich an neue Bedürfnisse anpassten. Zu größerer und radikaler Veränderung – und so einem grundsätzlichen Wechsel im Erscheinungsbild der Stadt – bestand hingegen nicht der Bedarf. Es ergibt sich einerseits der Eindruck in einer sehr alten Stadt (mittelalterlich) zu sein, also konserviert; andererseits sind die Häuser in erster Linie Barockhäuser, also verändert. Zwischen Erscheinung und Empfinden findet die Widersprüchlichkeit der Stadt ebenfalls ihren Ausdruck. (In dem jetzt vorgestellten Fotobuch wird das Gefühl zwischen Bleiben und Veränderung ähnlich beschrieben. Nachdem gesagt wird, dass sich auf der Welt vielleicht keine zweite Stadt...