Freigestelltes Hintergrundbild, dass Text und Gegenleistung bei der Polizeikontrolle nicht gestört werden. (Fortsetzung von Wirbel in der Unterwelt: Schmetterling 3)
Schreibmaschinen-Literatur Die Schreibmaschine ist ein anachronistisches Gerät. Kaum mehr wird sie ernsthaft zur Produktion von Texten verwenden, da sie in jeder Hinsicht den Fähigkeiten des Computers (auch im engen Bereich in der Textverarbeitung, also ganz zu schweigen von all den weiteren Möglichkeiten des Computers) unterlegen ist. Um einen Text zu schreiben, macht es keinen Sinn eine Schreibmaschine zu verwenden – sagt der gegenwärtige Stand der Technik. Macht man es trotzdem, muss man besondere Gründe dafür haben. Abgesehen von zufälligen Gründen wie Alter, Vertrautheit oder auch Verfügbarkeit, worin sollen Gründe für die Verwendung gefunden werden, als genau in den dem Computer unterlegenen Eigenschaften; also in einer absichtlichen Entscheidung zu Fehler und Schwäche und deren bewussten Anwendung und Ausnutzung. Unter folgende Punkte könnte eine Einordnung der Nachteile gemacht werden: Festgeschriebenheit (fehlende Korrektur- und Überarbeitungsmöglichkeit), Ein...
Der Fall Oberwölz , ein Schreibmaschinen-Protokoll-Krimi Dieser Artikel behandelt die Frage, um welchen Text es sich bei dem Fall Oberwölz handelt, speziell in seiner Erscheinung als Protokoll und als Schreibmaschinen-Text. Inhalt des Textes ist ein Krimi: Es ereignet sich ein Verbrechen und ein Polizist versucht es aufzuklären. Ein Vorgang, der in mehr oder weniger Verwicklungen abläuft – in der Verstrickung von Verbrechen und Polizei, und der Schwierigkeit zwischen den beiden Seiten klar zu unterscheiden und natürlich im Unwissen über das Passierte. Hoffnung ist, dass der Inhalt zu einer möglichst spannenden Geschichte führt. Ein Text entsteht, der die Erwartungen an einen herkömmlichen Krimi befriedigt. Konkreter: Der Fall Oberwölz handelt von der bekannten Figur Kurt K. (Kommissar Kirchbichler), der nicht mehr richtig in die moderne Kriminalpolizei zu passen scheint. Sowohl vom Charakter als auch von seinen Ermittlungsmethoden ist er von der neuen Welt überhol...
Begründung der Verleihung des ‚ersten Filmpreises‘ an Heidi Vágyi für Platón Platón ist ein Film, der eine ausweglose Welt zeigt. Schauplatz ist ein geschlossener Raum ohne Türe und Fenster. Alle Oberflächen des Raums sind Landkarten. Die Figuren des Films sind drei identische graue Oberkörper von Schaufensterfiguren. Im Raum bewegt sich auf einem Oval fortlaufend ein Modelleisenbahnzug. Die Gestaltung der Welt und die Tätigkeiten der Figuren (Schlafen, Musik, Schach, Lesen, Schlafen) folgen dem Muster auswegloser Wiederholung: Landkarte neben Landkarte, Kreis nach Kreis, gleichbleibende Tagesroutine. Und all das wird mehrmals gezeigt, der Film selbst wiederholt sich. Es passiert nichts, es gibt nichts zu sehen in einer sich wiederholenden Welt mit sich wiederholenden Vorgängen. Verstärkt wird der erschreckend ausweglose Eindruck dadurch, dass die Welt perfekt ist. Die Landkarten wie die wohl geformten Plastikfiguren fügen sich zu einer glatten und abgeschlossenen Oberfläche zusam...
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