Kurti Spezial, versteht sich (Folge 3: ‚Pepi Blechs 100-Zehen-Curry‘)

 

Folge 3: ‚Pepi Blechs 100-Zehen-Curry‘

In der dritten Folge übernimmt Pepi den Kochlöffel und führt ein spektakuläres Gericht vor. Spektakulär nicht nur deshalb, da 100 Knoblauchzehen verwendet werden, sondern auch, da es am besten auf einem Outdoor-Kocher zubereitet wird: Pepi empfiehlt einen Petromax-Raketenofen. Aber vom Anfang und Schritt für Schritt.

Im ersten Schritt wird das Gemüse vorbereitet. Vorerst die 100 Zehen Knoblauch schälen. Einige Zwiebeln hacken und Kürbis und Zucchini in Würfel schneiden. Auch die Gewürze vorbereiten: Die Kernchen aus dem Kardamom lösen, Chilischoten zerkleinern und Curry, weißen Pfeffer, Cumin, Red Chili, Currykraut und Salz bereitlegen. Diese Liste an Zutaten ist eine Empfehlung von Pepi, die Liste kann nach Geschmack abgewandelt werden und auch die Proportionen zwischen den Zutaten können verändert werden: Achten Sie darauf, dass das Gericht Ihren Vorstellungen entspricht. Fixpunkt sind allerdings die 100 Knoblauchzehen, oder zumindest möglichst viele.

Wenn Sie outdoor kochen, machen Sie unter dem Kessel oder im Raketenofen Feuer. Tipp: Mit einem Sturmfeuerzeug kann man auch in schlechten Wetter-Bedingungen das Feuer entfachen.

Aber natürlich kann das Gericht auch in einer herkömmlichen Küche zubereitet werden.

Öl in einen großen Topf geben und nach und nach beigeben: die Kardamom-Kerne, die Zwiebeln, Chili (Jalapenos), die 100 Knoblauchzehen, das Gemüse (alles hinein). Dann weiter mit den Gewürzen. Die Empfehlungen zu den Mengen sind in Klammern angegeben: Cumin (nicht sparen), Pfeffer (bisschen), Curry (nicht sparen), Currykraut (Vorsicht, dass es nicht bitter wird). Sind alle Gewürze mit dem Gemüse vermengt und gut durchgerührt, wird die Kokusmilch hinzugefügt. Etwa eine Tetrapackpackung und eine Dose Kokusmilch.

Nachdem wieder alles vermengt und durchgerührt ist, sollte das Gericht zumindest eine halbe Stunde auf dem Feuer stehen, besser aber länger.

Sobald die Kochzeit abgelaufen ist oder man die Geduld verloren hat, wird das Currykraut entfernt. Anschließend die Kichererbsen hinzufügen, diese sollen nicht zu lange mitkochen, dass sie nicht ihre Textur verlieren und etwas Biss erhalten. Das Gleiche gilt für die letzte Zutat: Jungspinat beifügen.

Tipp: Seien Sie mit dem Currykraut vorsichtig, in einer zu großen Menge wird die Speise bitter.

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