Kurti Spezial, versteht sich (Folge 5: ‚Spieße dreierlei international‘)

 

Folge 5: ‚Spieße dreierlei international‘

Mit der fünften Folge wendet sich Kurti zum Klassiker des Party-Essens, zu den Spießen. Die entscheidende Eigenschaft von Kurtis Spießen ist, dass sie nicht auf hölzerne oder plastikerne Spieße aufgesteckt werden, sondern auf essbare Spieße: einerseits Soletti, andererseits Grissini.

Auf die Grissini kommen die Spieße italiano.

Für die italiano Spieße braucht man neben den Grissini Paradeiser, Mozzarella, Basilikum und eine Balsamico-Crema (3€ die Flasche).

In einem ersten Schritt werden die Cocktail-Paradeiser halbiert und der Mozzarella wird in ähnlich große Stücke geschnitten. Die Paradeiserhälften werden zusätzlich eingeschnitten, so dass die Grissini in sie hineingesteckt werden können. Bevor man die Grissini in die Paradeiser steckt, in die eingeschnittenen Löcher die Balsamico-Crema füllen. Um den Mozzarella problemlos – ohne dass er reist – auf die Grissini stecken zu können, die Mozzarellastücke mit einem Soletti vorboren. Abschließend noch ein Blatt Basilikum auf den Spieß stecken, dass die Trikolore perfekt wird.


Für die Spieße francais werden Soletti als Spieße verwendet.

Neben den Soletti wird ein Käse benötigt (etwa Waldviertler Selchkäse) und Weintrauben. Der Käse wird in Würfel geschnitten. Wichtig ist, dass zuerst der Käse auf die Soletti gesteckt wird und erst anschließend die Weintraube. Dies ist deshalb entscheidend, da der Saft der Weintraube das Soletti aufweicht und dem Soletti die Festigkeit und Kraft nimmt, um das Käsestück durchstechen zu können.


Für die Spieße bayrisch werden ebenso Soletti verwendet.

In einem ersten Schritt werden Weißwürste gekocht und anschließend geschält und in Scheiben geschnitten. Auf die Weißwursträder wird Weißwurstsenf aufgetragen und eine Scheibe Tirolerbauchspeck gelegt. Um Wurst und Speck mit dem Soletti zu verbinden, empfiehlt es sich das Soletti von unten zuerst durch Wurst und anschließend durch den Speck zu stecken.


Tipp für alle Spieße: Möglichst frisch zubereiten, so dass die Flüssigkeit der Zutaten nicht die Spieße aufweicht. Nicht nur aus ästhetischen Gründen empfiehlt sich dies, sondern durch die größere Stabilität wird auch das Essen der Spieße erleichtert.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Zoltán Danyis Rosenroman ist kein Buch über Rosen

Begründung der Verleihung des ‚ersten Filmpreises‘ an Heidi Vágyi für Platón

Schreibmaschinen-Literatur