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Es werden Posts vom Dezember, 2021 angezeigt.

Nach sieben Monaten frei, Unterweltboss schon wieder in Freiheit

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    Nach sieben Monaten frei, Unterweltboss schon wieder in Freiheit In der Wiener Unterwelt war es in den letzten Monaten ruhig geworden. Das liegt nicht nur an den Corona-Regeln, sondern auch an der Verhaftung von Herbert K, einer der Bosse der Unterwelt. Im Mai dieses Jahres wurde K. in einer von den Medien genau verfolgten Aktion verhaftet, seitdem wurde es um ihn und um sein Geschäft ruhig. Seine ehemaligen Lokale schlossen, die Konkurrenz breitete sich um ihn aus. Der Prozess fand so gut wie keine Aufmerksamkeit. Nun sind die sieben Monate Haft abgelaufen. Sieben Monate für eine lange Liste an Vergehen, die von illegaler Prostitution bis hin zu schwerer Körperverletzung reicht, ein sehr mildes Urteil. Schon im Mai gab es Gerüchte, dass bei Verhaftung und Einvernahme nicht alles nach Vorschrift ablief: Es kursierten Videos, die die Übergabe einer Sporttasche an einen Richter zeigten und das Gerichtsverfahren lief erstaunlich jenseits der Öffentlichkeit ab. Vielleicht...

Klarheit über Herbert K., Unterweltgröße nach sieben Monaten Haft freigelassen

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Klarheit über Herbert K., Unterweltgröße nach sieben Monaten Haft freigelassen Der Schmettering berichtete im Mai als einzige Zeitung darüber, dass die Unterweltgröße Herbert K. bereits nach wenigen Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen wurde. Das stellte sich nun als Falschmeldung heraus. Denn jenseits großer Öffentlichkeit wurde K. verurteilt und er verbrachte sieben Monate in Haft. Nicht bereits im Mai, sondern erst Mitte Dezember konnte K. frei aus seiner Zelle treten. Eine kleine Zeitschrift brachte eine Falschmeldung. Alle anderen Zeitungen berichteten nach der Verhaftung K.s nichts mehr über den Fall. Es war ruhig geworden um K. und um die Wiener Unterwelt. Der Prozess fand vollständig jenseits der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit statt. Jetzt ist die Verwunderung über das milde Urteil groß, das K. ausfasste: Nur sieben Monate. Die Vorwürfe, die sich an K. richteten waren viele und jeder würde eine längere Haftstrafen rechtfertigen. Das milde Urteil blieb vor der Öffentli...

Geheime Amnestie-Liste, Schwerverbrecher freigelassen

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Geheime Amnestie-Liste, Schwerverbrecher freigelassen   Um die Unterwelt war es in letzter Zeit still geworden. Der Lockdown trübte und verdrängte das Geschäft. Jetzt wird es wieder heiß. Die stille Zeit ist traditionelle die stärkste Geschäftszeit, hinzutritt, dass Zuckergoscherl zurück ist. Hinter dem Decknamen verbirgt sich Herbert K., bei dem es sich um eine bekannte Größe der Unterwelt handelt. Im Mai dieses Jahres kam er in Haft, letzte Woche wurde er erstmals wieder in Öffentlichkeit gesehen. Er ist wieder frei. Laut übereinstimmenden Medienberichte war Zuckergoscherl sieben Monate in Haft und das für eine Liste an Vergehen, die sich auf eine größere Summe summiert hätte. Es wird von einem Komplott in der Justiz berichtet, von Bestechungsgeldern an Richter. Das Ziel war eine möglichst kurze Haftstrafe. Seiten aus dem Akt verschwanden, Zeugen traten nicht auf, Staatsanwälte erkrankten. Um die Haftstrafe ranken sich wilde Gerüchte, die alle kein gutes Licht auf das Justizsys...

Kochen mit Kirchbichler 9 (Straußenei-Folge)

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    Vor langer Zeit erschien die achte Folge – am 13.5. Man hat beinahe schon vergessen, wie diese Kochsendung ist, worum es in dieser Kochsendung geht. Nun ist die Erinnerung da. Es tritt das doch noch in Erinnerung befindliche Personal auf: zuerst Kurt Kirchbichler, dann Peppi Blech und schließlich auch Zuckergoscherl. Und das könnte der Grund für die Verzögerung sein. Es könnten dann doch sieben Monate Gefängnis herausgeschaut haben – sitzen am Stein, wie Kirchbichler es nennt. Sieben Monate für die von Kirchbichler und Konsorten gekürzte List der Vergehen, die sich Zuckergoscherl in seiner Karriere anhäufte. Mit dem in der Folge gezeigten Essen soll diese karge Zeit vergessen gemacht werden, so denken und planen Kirchbichler und Peppi. Und setzen es auch um. Peppi besorgte ein Straußenei und gemeinsam mit Kirchbichler bohren sie es in den ersten Einstellungen auf. Anschließend wird es zu einem Omelette verarbeitet. Spätestens da wird man sich an die früheren Folgen zurü...

Blind Fist – das Hörbuch zum Film

  Blind Fist – das Hörbuch zum Film Keine Sorge das Filmmagazin ist nicht seinem Gegenstand untreu geworden: Die Besprechung des Hörbuches ist gleich doppelt die eines Filmes. 1) Blind Fist war zuerst ein Film. 2) Das Hörbuch ist das Protokoll eines Filmschauens. Im April 2018 wurde der Film Blind Fist ( https://youtu.be/ETGEMhXz_A8 ) vom Ersten Wiener Männerkochverein präsentiert. Im November 2021 legte der Kochverein ein Hörbuch nach, in dem das Buch zum Film (Mai 2018?) vorgetragen wird. Eine unaufgeregt ruhige Stimme trägt uns die bekannten Ereignisse um Kenshy, seine Gegner, seine Ausbildung vor. Soweit so normal für ein Hörbuch. Der zweite Verbindung zu Film ist damit aber noch nicht geklärt : Warum handelt es sich beim Hörbuch um ein Protokoll des Filmschauens? Der Text steht radikal in der Gegenwart. Der Erzähler sieht zu, wie die Ereignisse um Kenshy passieren. Es ist kaum vorstellbar, dass der Erzähler den Ereignissen live beiwohnte, denn wie hätte er es fer...